THE REBBELS

                         Friedhelm "Buzzi" Pohlmann

    

Friedhelm “Buzzi” Pohlmann mit seiner ersten Band (the blue stars ), irgendwann zwischen 1960-1963. V.l.n.r. Peter Börder (verstorben), Friedhelm Pohlmann, Günter Krein in Trier im Hotel Haag am Stockplatz.

 Friedhelm: “Etwa Ende 1963 stieg ich kurzfristig, gemeinsam mit Fred Plenkers, bei den Guitarmen ein, als sie im Trierer Nightclub
WILHELMSHÖHE gastierten.”
Von Trier aus ging`s nach Hamm in Westfalen, von dort aus nach Koblenz zu einem Engagement im TRUXA. 

 


      

The Rebels an der Rheinpromenade in Andernach. V.l.n.r. Georg Kübler (bg.), Lothar Görgen (dr.), Friedhelm "Buzzi" Pohlmann (g.) und Fred Dortants (g.).

Mit einer Formation, die sich noch The Rebels nannte, bestehend aus Georg Kübler (bg.), Fred Dortants (g.), Friedhelm “Buzzi” Pohlmann und Lothar Görgen, einem Drummer aus Trier, gastierten The Rebels 1964 über Monate im Brauhaus in der Rheinstraße in Andernach, gegenüber dem Tanzlokal VATER RHEIN. Hier gastierte zur selben Zeit die Rhein Ruhr Kapelle, eine seiner Zeit sehr beliebte und bekannte Band.  

      

V.l.n.r.: Georg Kübler, Buzzi Pohlmann, Lothar Görgen und Fred Dortants.

 

Friedhelm: “Im Herbst `64 fusionierten zwei Rebels (Georg Kübler und Buzzi Pohlmann) mit 2 Dogs (Peter Kiefer und Joseph Gallo). Als The Rebels tourten wir vom Oktober 1964 bis Januar 1965 durch Griechenland, zunächst in Saloniki, dann in Athen." 

v.l.n.r. "Buzzi" Pohlmann, Peter Kiefer, Joseph Gallo und Georg Kübler.
 


 Friedhelm: “Ich erinnere mich, wie Georg (Kübler) und ich in einer Art cholerischen Anfalls am Heiligen Abend in Athen im alkoholischen Vollrausch ein komplettes Hotelzimmer demoliert haben, indem wir die gesamte Einrichtung aus dem Balkonfenster warfen.  
Auslöser unserer moralischen Krise war ein zuvor unter größten Mühen in Athen aufgetriebener Tannenbaum, den wir in Ermangelung des gewohnten Christbaumschmucks mit Luftballons geschmückt hatten. Erst der herbeigerufene Hotelbesitzer konnte uns aus unserer Raserei herausholen.” 
 
 


Friedhelm: “Während wir uns von unserem deutschen Manager trennten, engagierte dieser zwei ehemalige Rebels (Fred Dortants, Lothar Görgen) und zwei Dogs,(Bernd Krafczyk, “Mättes” Schröder), und brachte diese gemeinsam mit dem Sänger Klaus Rätz als The Dogs ebenfalls nach Athen.
Wir staunten nicht schlecht als wir in Clubs, in denen wir zuvor aufgetreten waren, hören und erleben konnten wie cool die Dogs drauf waren.

 Zurück in Koblenz gab es kurzzeitig eine Rebels-Besetzung mit “Buzzi” Pohlmann und Bernd Krafczyk als gemeinsame Gitarristen (Frühjahr 1965 im Hille Bille Tanzkeller in W`thurm). 
 

In Remagen trafen Friedhelm (Pohlmann) und Georg (Kübler) auf einen 17jährigen Saxophonisten , Ricky Dodd aus Corby in Northants (in Mittelengland), der auch Drums spielte. Zusammen mit Mättes (Karl Heinz Schröder), der vom Bass zur Rhythmusgitarre wechselte, gründeten sie die Formation The Teachers. 
 
 

Friedhelm: “Wir probten unser musikalisches Repertoire und lebten in einem uns zu diesen Zwecken von den Eheleuten Schröder (den Eltern von Mättes) überlassenen (Wochenend-) Haus auf dem Campingplatz gegenüber dem Deutschen Eck. Karl Schröder, der Vater von Mättes, war der Fährmann, der mit seinem dieselbetriebenen Fährschiff das Deutsche Eck mit der Anlegestelle am Campingplatz verband.” 
 
 

Friedhelm: “Nach einigen Kurzengagements in und um Koblenz z. B. VOLKSPARK Koblenz, MILCHBAR Koblenz, HILLE BILLE Weißenthurm, DREI SCHWEIZER KELLER Neuwied, KOLPINGHAUS Neuwied, erhielten wir Monatsengagements in Ludwigsburg, Stuttgart, Nürnberg, Hamburg, Bonn, Kitzingen,......”
Friedhelm: “Unser letztes gemeinsames Engagement war im Bonner Nightclub TABU, wo Mättes aus der Band ausstieg."

 Friedhelm: "Ich reiste mit Ricky (Dodd) nach England. Ricky erhielt ein Engagement als Saxophonist in einer Top-Band, The Formula, die eben von einer Tournee in Südafrika zurückgekehrt war.” 
 


Friedhelm: “Ich nutzte die Zeit in England und nahm Kontakt auf zu Musikern in Leicester, die ich seinerzeit während eines Engagements in Nürnberg kennen gelernt hatte. Es handelte sich um die Brüder Ray und Paul Martinez."  

Ray & Paul Martinez tauchen auf dem `83 Robert Plant Album "Principle Of Moments" auf. Paul zupfte zudem den Bass u.a. auf dem Cat Stevens Album "Foreigner", dem Chicken Shack Album "Creeper" (1977), auf dem Lord Ashton Paice Album "Malice In Wonderland" (1977) und den Robert Plant Soloalben "Pictures At Eleven" (1982) und Shaken`N`Stirred" (1985).

 

Paul Martinez (rechts) mit The Love Affair, 1971.


Friedhelm: "Während es Ray vorzog in England zu bleiben, entschloss sich Paul sehr schnell mit mir nach Deutschland zu kommen. Mit dem Drummer Ian Murray, aus Corby und Paul Martinez (bg., voc.) plus Wolfgang “Wolli” Kuhl, ein Freund von mir und Rhythmusgitarrist (spielte zwar nicht einen Akkord auf der Gitarre, konnte aber gut mimen und hatte einen VW Bus) gingen wir als The Ambitions auf Tour.
Friedhelm: “ Unser erstes gemeinsames Engagement hatten wir im PICCADILLY in Bonn. Von dort ging es ins K 52 in Frankfurt, dann nach Andernach in die Rheinstraße (Brauhaus/ Schuppen).

Friedhelm: “Nach wenigen Monaten zeigte sich, dass auch The Ambitions keine Konstellation für die Ewigkeit waren."

Friedhelm: “ Bald schloss ich meine erste Ehe in Trier und wurde Vater meiner heute 38jährigen Tochter Andrea. Die Ehe wurde nach 3 Jahren geschieden.
1973 bis 1976 dauerte die Ausbildung zu meinem heute noch ausgeübten Beruf des Krankenpflegers.
1975 heiratete ich meine zweite Ehefrau Renate, mit der ich gemeinsam 5 Kinder habe (4 Söhne, 1 Tochter), die bereits alle auf eigenen, soliden Füßen stehen. Seit 1979 lebe ich mit meiner Familie im Allgäu. Ich bin bereits fünffacher Opa und gehe in 3 Jahren in den Ruhestand."

 Friedhelm: "Fast so, wie aus Saulus Paulus wurde, wurde aus Buzzi, dem Musiker, Friedhelm, der Krankenpfleger. Musikalisch bin ich immer noch gut unterwegs. Allerdings nicht mehr um eigener Ehre willen, sondern für Jesus Christus, dem ich das wunderbare Leben verdanke, das ich leben durfte und Gott weiß wie lange noch leben darf. Nach meiner Pensionierung gehe ich, so Gott will, wieder auf Tournee mit all den Liedern geistlichen Inhalts, die ich seit meiner “Umkehr” schreiben durfte.
Bis dahin grüße ich alle, die mich kennen.”

Friedhelm Pohlmann 
 





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